thue vielleicht was ich nicht thun ſollte, indem ich alle Tage komme, um Sie in dieſem Walde malen zu ſehen, denn es ſind erſt d i Wochen, daß ich Sie kenne.. ich bin Ihnen zufällig hier begegnet.. Sie waren gerade wie gegenwärtig mit Zeichnen beſchäf⸗ tigt, ich näherte mich Ihnen, um zu ſehen, weil ich ein wenig neugierig bin. Sie ſagten aber, es genire Sie keineswegs und ich fand Ihre Arbeit ſo hübſch, ſo gut gemacht, daß Sie die Gefälligkeit hatten, mir zu ſagen, Sie werden einige Zeit hier malen und ich könne, wenn es mir Vergnügen mache, ſo oft ich wolle, kommen und Ihnen zuſehen. Somit bin ich wieder gekommen... Ach, es iſt ein ſo ſchönes Talent, die Schöpfungen der Natur auf der Leinwand wie⸗ derzugeben!“
„Ja, reizende Roſa, ſo haben wir Bekanntſchaft gemacht, und ich preiſe den Zufall, der Ihre Schritte, während ich arbeitete, hierher führte. In allem Die⸗ ſem liegt aber ſo viel mir ſcheint kein Unrecht, und ich ſehe nicht ein, welchen Vorwurf Sie ſich machen könnten.“
„O, entſchuldigen Sie, weil ich vielleicht immer hätte hinter Ihnen bleiben ſollen wie jetzt! Aber eines Tages baten Sie mich, mich Ihrer Leinwand gegenüber zu ſetzen. Ich glaubte zuerſt, die Sonne genire Sie und es geſchehe, um Sie davor zu ſchü⸗ tzen; ich ſetzte mich auf einen Baumſtamm und rührte mich nicht, dann nahmen Sie aber eine andere Lein⸗ wand hervor, und als ich ſehen wollte, was Sie machten, verbargen Sie dieſelbe ſchnell. Am folgen⸗


