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in Folge des ſeinen Beinkleidern zugeſtoßenen Un⸗ falls, den er ſeit dem Begegnen mit der Jungfrau vergeſſen hatte, zwiſchen den Beinen vorſieht. Herr Roguet bedeckt ſein Hemd augenblicklich mit der Hand und ſucht es in die Hoſe hineinzuſtopfen, indem er aus⸗ ruft:„Ach, Fräulein, ich bitte tauſend Mal um Ent⸗ ſchuldigung; glauben Sie mir, es geſchah unfreiwillig und es liegt durchaus keine unanſtändige Abſicht von mir zu Grunde ich ſchwöre Ihnen, es geſchah nicht mit Willen!“
Die hübſche Brunette blickt den Herrn mit er⸗ ſtaunter Miene an und ſagt:„Was denn, mein Herr? und warum ſoll ich Sie entſchuldigen?...
„Ein Unfall iſt ſchuld daran, Fräulein: als ich vorhin auf einen Baum zu klettern verſuchte— ich war nämlich der Meinung, ein Vogelneſt geſehen zu haben und es wandelte mich die Luſt an, es herunterzu⸗ holen— zerriß ich meine Beinkleider und ſo geſchah es, daß Sie Etwas von meinem Hemde anſichtig wurden.“
Das junge Mädchen erröthete bis in das Weiße der Augen und ſtammelte:„Ich hatte es nicht be⸗ merkt, mein Herr.“
Da übrigens das Beſtreben Roquets, das Hemd in die Hoſe zu ſtopfen, etwas Anſtößiges hatte, wel⸗ ches den keuſchen Blicken des reizenden Kindes zuwi⸗ der war, beeilte ſich daſſelbe, ſich zu entfernen und trennte ſich mit den Worten:„Ich habe Ihnen den Weg gezeigt, mein Herr: der erſte Pfad auf der linken Seite, dann wieder links und die Stadt liegt vor Ihnen.“


