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licher Weiſe Zeit vor mir! Ich bin recht müde und habe Hunger! Welche vermaledeite Luſtparthie! Ich wage es nicht, mich zu ſetzen: es gibt Schlangen hier und ich verabſcheue dieſe Thiere. Das ſoll mir eine Warnung ſein, wieder in die Wälder zu gehen! Ich kenne den Wald von Romainville, das iſt genug; Bäume ſind überall Bäume. Ich würde gerne zwan⸗ zig Franken geben, wenn ich jetzt im Palais Royal bei Vöéfour wäre!“
Herr Roquet ſteht ſtille, der Schweiß rinnt an ihm herunterz er ſieht ſich wiederholt nach allen Sei⸗ ten um, erblickt aber Niemand; nur ſcheint ihm der Wald noch düſterer und dicker; er gewährt ihm einen ſo finſtern Anblick, daß es ihm das Herz zuſammen⸗ zieht und tiefe Traurigkeit ſich in ſeinen Zügen malt. Er nähert ſich einem hohen Baume, unmſchlingt ihn mit ſeinen Armen und verſucht es, binauf zu klettern, weil er denkt, er könne von dem Gipfel eines Bau⸗ mes aus Fontainebleau ſehen, um dann ſicher, ohne ſich zu verirren, darauf zuzugehen. Da Herr Roquet aber nie gymnaſtiſche Uebungen mitgemacht, ſondern ſeine Jugend friedlich, beſonnen und mit den Belu⸗ ſtigungen des Klettermaſtes unbekannt zugebracht hat, gelang es ihm nicht, ſich weiter als einen Fuß vom Boden weg zu bringen, und ſeine unſeligen Anſtren⸗ gungen brachten es nur dahin, daß ſeine Hoſe vor⸗ nen zwiſchen den Beinen an derſelben Stelle auf⸗ ſprang, wo man ſie den kleinen Knaben offen läßt, damit man ihnen auf dem Spaziergang die Bein⸗
Paul de Kock. LXRIv. 3


