Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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Madame Marmodin treibt ihr Thier an und dieſes Mal zwar mit ſolcher Heſtigkeit, daß es ſich entſchließt, Galop anzuſchlagen und ſeine Reiterin im Nu davonträgt; Dieſe ſtößt anfangs ein Freuden⸗ geſchrei aus, bald aber erſchreckt ſie über die Schnel⸗ ligkeit, womit ſie vorwärts gelangt, und fürchtet ſich da ſie ihren Eſel nicht mehr bändigen kann, herunter⸗ zufallen, und während ſie ſich mit der einen Hand an der Mähne des Thieres und mit der andern an dem Schweife hält, ruft ſie den hinter ihr zurückgebliebe⸗ nen Perſonen um Hilfe.

Madame Mondigo treibt ihren Eſel gleichfalls an, um ihre Freundin einzuholen. Die beiden Gatten laufen ihren Frauen nach, und Herr Roquet, der ge⸗ rade einer ſehr natürlichen Urſache wegen bei einem Baume ſtehen geblieben war, iſt ganz ſtarr vor Staunen, als er, wie er ſich umkehrt, Niemand mehr auf dem Pfade bemerkt, der nahe dabei in eine Kreuzſtraße einmündet, wo mehrere Straßen zuſam⸗ menſtoßen.

Zweites Kapitel. Ein Unfall. Eine Begegnung.

Wie, ich bin allein?... Sie haben mich im Walde verlaſſen?... ſpricht Herr Roquet bei ſich, indem er mit haſtigen Schritten vorwärts eilt und nach mehreren Seiten zumal hinblickt, ein Vorzug, der ihm vor Vielen zu Theil ward und den er in dieſem Augenblicke ſehr zu ſchätzen wußte.