Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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Herr Roquet murmelt vor ſich hin:Statt lächer⸗ liche Geſchichten zu erzählen, ſollten wir uns nach dem rechten Wege umſehen; es wäre gar nicht unter⸗ haltend, ſich von dem Orte des Mittageſſens zu ent⸗ fernen, ſtatt ſich ihm zu nähern.

Der Schriftſteller ſtützt ſeine Hand auf den Rücken des widerſpenſtigen Eſels und beginnt ſeine Erzäh⸗ lung:So vernehmen Sie denn⸗ ſchöne Dame, daß der König Heinrich IV., als er eines Tages in dem Forſt von Fontainebleau jagte, Hörnerklang, Jagd⸗ geſchrei und Rüdengebell vernahm. Der Lärm, der anfangs ziemlich entfernt war, kam allmälig näher und wurde deutlicher. Da der König den Grund deſſelben zu erfahren wünſchte, bat er den Grafen von Soiſſons, welcher in ſeiner Begleitung war, nachzuſehen, woher dieſer komme. Der Graf durch⸗ ſtreifte einige Zeit den Wald und da er Nichts ſah⸗ war er eben im Begriff, zum König zurückzukehren, als ihm ein großer ſchwarzer Mann der ſich plötz⸗ lich in dichtem Gebüſche zeigte laut zurief: Hört ihr mich? und eben ſo ſchnell wieder verſchwand. Von Schrecken ergriffen entfloh der Graf, und die Hirten in der Umgegend behaupteten, daß dieſes die Jagd des heiligen Hubertus oder des Königs Arthur geweſen ſei, welche mit ihrem Gefolge den Wald durchzogen habe.

O, Ihre Erzählung iſt ſehr unterhaltend, denn ſie flößt Furcht ein. Vorwärts, Eſelchen⸗ vorwärts! O ich will Dich ordentlich ſpornen, denn ich meine, der große ſchwarze Mann ſei mir auf der Ferſe.