Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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gerannt, ohne auf meinen Mann zu hören, ich ver⸗ ſichere Sie.

Herr Marmodin ſoll aber, ſo viel man ſagt, ſehr eiferſüchtig ſein.

Das iſt mir höchſt gleichgültig; es iſt im Gegen⸗ theil ein Grund mehr, ihn zu ärgern... Sie ſind glücklich, Herr Mondigo iſt nicht eiferſüchtig.

O, er denkt nicht daran! Es iſt wahr, daß ich ihm auch nie Veranlaſſung dazu gegeben habe.

Wirklich, Ihre Reflexion iſt köſtlich! Sie meinen alſo, ich betrage mich in der Art, daß mein Mann Grund zur Eiferſucht habe?

Mein Gott! dieß wollte ich nicht damit ſagen. Nur könnten, da Sie ſehr heiter ſind, manche Leute meinen, es gefalle Ihnen, wenn.. wenn man Ihnen die Cour mache.

Dieſe Leute hätten recht, ich laſſe mir außer⸗ ordentlich gern den Hof machen und wünſchte, daß alle Männer in mich verliebt wären! O, das würde mir unendlich viel Spaß machen! um ſo mehr, als alle Frauenzimmer raſend darüber würden... Nun⸗ Eſelchen, willſt Du den Kopf in die Höhe halten? Suchſt Du Etwas?

Das iſt ein ungeheurer Wald! ſagt Herr Ro⸗ quet, mit banger Niene um ſich blickend;wiſſen Sie, daß man ſich darin verirren könnte?

Das darf man nach Belieben! erwiedert lachend Madame Marmodin.

Das war früher der Wald von Bieére, verſetzt der Herr mit der hakenförmigen Naſezer iſt un⸗