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„Wie wäre es, wenn wir hier hinauf auf dieſe ſchroffen Felſen kletterten?“ ſagt die muntere Fran⸗ ziska, ihren Eſel am Ohre haltend.„Hören Sie, Herr Roquet, was halten Sie von meinem Vorſchlag? Wollen Sie mit hinauf?“
Herr Roquet blickt die Felſen und Madame Mar⸗ modin zugleich an, indem er entgegnet:„Wir ſind heute Morgen, während wir nach Moret gingen, ſchon da und dort hinaufgeklettert; ich ſehe keine Nothwendigkeit ein, uns weiter zu ermüden; außer⸗ dem verſpäten wir uns dadurch und wir wollen vor⸗ her in Fontainebleau zu Mittag eſſen, ehe wir in einen der nach Corbeil zurückführenden Omnibus ſteigen.“
„Ach, das iſt es! Sie denken an das Eſſen. Die Männer denken doch nur an die Tafelfreuden.“
„Ich verſichere Sie, in Ihrer Nähe, ſchöne Dame, denke ich auch noch an etwas Anderes!“
Herr Roquet hat dieſe letzten Worte halbleiſe ausgeſprochen, damit ſie Herr Marmodin nicht höre, denn Fränzchens Gatte war für außerordentlich eifer⸗ ſüchtig bekannt.
Das kleine Frauchen ſtellt ſich, wie wenn ſie Herrn Roquets Worte nicht gehört hätte und fährt fort: „Ach, wenn Herr Friedrich bei uns wäre, ſo würde er ſicher ſchon auf der Höhe dieſer Felſen ſein. Ich hätte nur ſagen dürfen: ich möchte gerne eine dieſer kleinen gelben Blüthen, die ich dort oben an jenen Geſträuchen ſehe... dann wäre er geflogen, ſie mir zu holen;z aber Sie, meine Herren, ach, Sie ſind gar nicht galant!“


