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„Aber, Fränzchen, ich ſprach ja von den Koſtümen der Römer und glaubte, daß Alles, was die Toilette betreffe, den Damen intereſſant ſei.“
„Was die moderne Toilette und die neue Mode anbetrifft, das laſſe ich mir gefallen; aber was liegt mir daran, ob Ihre Römer lange oder kurze Mäntel getragen haben?... Es iſt doch ſonderbar, daß Herr Friedrich noch nicht nachgekommen iſt, wie er es ver⸗ ſprochen hat; allein er ſucht uns vielleicht in einem andern Theile des Waldes, während wir hier ſind.“
Madame Mondigv, welche ihren Eſel angehalten hat, ſagt ebenfalls:„Es iſt wahr, Friedrich hatte verſprochen, heute Morgen früh in Fontainebleau zu ſein; er ſollte ſich mit Herrn Derneſty einfinden, ſo war es ausgemacht.“
„Ach, der Kuckuk, Madame!“ entgegnet der Schrift⸗ ſteller,„wenn Sie ſich auf das Gerede dieſer Herren verlaſſen, ſind Sie ſehr gutmüthig. Mein Neffe er⸗ ſtens hat immer ſo Vielerlei zu thun, ſeine Theil⸗ nahme bei ſo vielen Luſtparthien verſprochen, daß er eigentlich Abends nie wiſſen kann, was er am ſolgenden Tag beginnen wird. Friedrich iſt der leicht⸗ ſinnigſte Menſch von der Welt! Er verſpricht Ihnen Etwas, wenn Sie ihn aber einen Augenblick darauf fragen, was er geſagt habe, ſo wird er mit der Ant⸗ wort ſehr in Verlegenheit ſein.“
„Wenn er in Allem ſo iſt,“ ruft Madame Mar⸗ modin aus,„ſo iſt es kein Troſt für die Frauenzim⸗ mer, denen er Liebe ſchwört.“
Der Herr mit der hakigen Naſe verzieht bei die⸗


