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„Ein ſchöner Wald! ein herrlicher Wald!“ ruft Herr Mondigo um ſich her blickend aus.„Wenn ich in Fontainebleau wohnte, würde ich oft hier ar⸗ beiten!“
„Ach, ihr Dichter und Romanſchreiber, ihr könnt überall arbeiten!“ ſagt Herr Marmodin;„mit einem Buch Papier und einem Schreibzeug in der Taſche laßt ihr euch nieder, wo es euch gefällt; der Raſen, das Moos, die Ufer eines Baches dienen euch als Schreibtiſch, das iſt ſehr bequem. Ich, der ich mich mit wiſſenſchaftlichen Werken beſchäftige und oft in einer Maſſe Bücher nachſchlagen muß, kann, da ich nicht im Stande bin, meine ganze Bibliothek nach⸗ zuſchleppen, nur in meinem Studierzimmer arbeiten.“
Der Herr mit dem ſtarken Haarwuchſe entgegnet — nachdem er bei Herrn Marmodins Behauptung: er veſchäftige ſich mit wiſſenſchaftlichen Werken, ein zweideutiges Lächeln unterdrückt hat— mit ſelbſtge⸗ fälligem Tone:„Ja, ich habe zwei meiner Dramen auf dem Graſe im Park zu St. Cloud geſchrieben; wir hatten damals ein kleines Abſteigequartier in Bellevue gemiethet.“
„Wie 2 Sie ſetzen ſich zum Schreiben auf den Bo⸗ den?“ fragte Herr Roquet, der ſich dem Schriftſteller genähert hat.„Mir ſcheint das unbequem.“
„O nein, ich lege mich der Länge nach auf den Bauch, ſtütze mich, mein Papier vor mir, auf die Ell⸗ bogen und kann Sie verſichern, daß das zum Schrei⸗ ben und Dichten eine ſehr geeignete Lage iſt.“
„Ah bah! auf dem Bauch das iſt komiſch.


