Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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Sie, was er jetzt macht und auf dem Boden ſucht; könnte man nicht glauben, er wolle eine Stecknadel vom Boden aufleſen? Ja, ich wiederhole es, ein Pferd iſt viel leichter zu lenken.

Betrachten Sie Madame Mondigo! wie gut Dieſe ihren Eſel regiert, wie ſanft er ſich leiten läßt.

Es iſt wahr! verſetzt der Herr mit den langen Haaren,meine Frau ſieht auf ihrem Eſel beinahe wie eine Reitkünſtlerin Franconi's aus! ſie beugt ſich hin und her, legt ſich darauf, als ob ſie in einem Lehnſtuhl ſäße. Höre, Clementine, Du befindeſt Dich, wie es ſcheint, gut auf Deinem Eſel?

Die blonde Dame kehrt ſich zur Hälfte um und erwiedert lächelnd:Ja, nicht übel; das Thier iſt ſo ſanft.. es ſcheint recht gutmüthig.

O, Madame Mondigo iſt glücklich! verſetzt die kleine Frau wieder in ſpöttiſchem Tone.Man könnte glauben, die Thiere werden eigens für ſie geſchaffen. Wie letzthin, als wir nach Montmorench gingen, ſtürzte mein Pferd im Galopiren zwei Mal unter mir, während das ihrige nicht einmal ſtraucheltez ſie ritt allerdings nur im Schritt und ich habe es gerne, wenn es ſchnell geht. Vorwärts, Eſelchen, vorwärts, mein Freund, etwas eifriger; der Weg iſt doch hübſch genug, daß man ein bischen traben oder galopiren könnte!... D, das Ausſchlagen hilft Dich Nichts; ich ſtehe Dir dafür, ich werde Stecknadeln in Anwendung bringen und Dich an einem empfindlichen Orte angreifen!... ha, ha, hal.. Gut, jetzt wirft er mich in den Graben!