Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

15

Handſchuhen ſah Herr Roquet doch gar ſchwerfällig und linkiſch aus, ſo zwar, daß man ſich oft in Ge⸗ ſellſchaft über dieſen Herrn luſtig machte, ſowohl be⸗ züglich ſeines Augengebreſtes, als auch ſeines Anzugs und ſeiner Anſprüche.

Machen wir jetzt mit dieſer Geſellſchaft einen Spaziergang, um die fünf Perſonen, aus welchen ſie veſteht, vollends kennen zu lernen.

Man hat einen Schrei ertönen hören; Herr Ro⸗ quet, der etwas voraus war, fuhr zuſammen und wendete ſich dann um, indem er ſtammelte:Was gibt es?

Ein ſchallendes Gelächter, das ſogleich auf dieſen Schrei erfolgte, beweist ihm, daß ſeine Angſt unnö⸗ thig ſei.

In der That iſt es der Eſel der Frau Marmodin, welcher ſich abermals niederzulaſſen Miene machte, und das Frauchen hat ihrer Gewohnheit gemäß erſt ſich entſetzt und dann gelacht.

Mein Gott, Fränzchen, wie peinigend biſt Du mit Deinem Schreien! ſagt zu ſeiner Frau tretend der Herr, welcher einem Nußpicker gleichſieht.Ich hielt Dich für muthiger als ſo! Du verlangſt immer von mir, ich ſoll Dich zu Pferd ausreiten laſſen und kannſt Dich nicht einmal auf einem Eſel halten.

Ei, wie artig! ich mich nicht halten können! Ich möchte Sie einmal auf dieſem abſcheulichen Starr⸗ kopf ſehen, mein Hert, der mir nicht folgen will, der ſich überpurzelt, der hält, wenn ich vorwärts will, rechts geht, wenn ich ihn links hinleite. Und ſchen