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Ein dritter Herr gehörte noch zu der Geſellſchaft von fünf Perſonen, welche im Forſt von Fontaine⸗ bleau ſpazieren gingen. Es war einer von jenen Männern, von welchen man gewöhnlich ſagt, ſie ſeien im mittlern Alter, das heißt eher alt als jung. Er war klein und ſein Lammgeſicht hätte angenehm ſchei⸗ nen können, wenn ſeine Augen unter ſich einig ge⸗ weſen wären, dieß war jedoch nie der Fall; wenn das eine rechts ſah, beharrte das andere darauf, links zu blicken; wenn er auf der einen Seite nach dem Himmel zu ſchauen ſchien, meinte man, er ſuche mit der andern Etwas auf dem Boden. Kurz, Herr Roquet ſchielte ſo ſtark, als dieß überhaupt Jemand erlaubt ſein kann; vergeblich trug dieſer Herr, um die Abſchweifungen ſeines Blickes zu verbergen, un⸗ aufhörlich Augengläſer: ſeine Augen überließen ſich aber auch unter der Brille den gleichen Abirrungen.
All' Das hinderte indeß Herrn Roquet nicht, große Freude an ſeiner erſon zu erleben und ſich zur Ein⸗ flößung von Leidenſchaften fähig zu halten; an ſeiner langſamen und ſüßlichen Sprache, an der Art, wie er ſich ſelbſt Redensarten drechſeln hörte, erkannte man leicht, daß bei dieſem Subjekte ein großes Ca⸗ pital von Anſprüchen und eine lebhafte Eroberungs⸗ begierde zu Grunde liege. Sein Anzug war ſtets geſucht; er bemühte ſich, immer die neueſten Moden nicht nur nachzuahmen, ſondern ſogar zu übertreiben, vielleicht aus Furcht, man könnte dieſelben an ihm überſehen; allein trotz ſeiner neumodiſchen Toilette, ſeiner lackirten Stiefeln und ſeiner allzeitfriſchen Glacé⸗


