Dann muß man einen Wald kennen; einen wirk⸗ lichen, großen, tiefen⸗ dichten, finſtern Wald; einen jener Wälder, worin man ſich zu verirren fürchtet. Wenn man ſich nicht darin zu verirren fürchtet, ſo hat man keinen rechten Wald geſehen. Da nun der Fantainebleauer Wald einer der ſchönſten iſt, die ſich in der Nähe von Paris befinden, ſo geht die Abſicht der Bewohner der Hauptſtadt dahin. Das iſt die kleine Reiſe, die man machen oder gemacht haben will... Havre und der Forſt von Fontainebleau! Wenn die Pariſer ſo weit gekommen ſind, glauben ſie, daß ſie ihre Reiſen weit genug ausgedehnt haben und fragen ſich, was es wohl Schöneres und Merkwür⸗ digeres zu ſehen geben möge, als das Meer und einen finſtern Wald mit hundertjährigen Bäumen; einen Wald endlich, worin es wirkliche, ſchwarze, ſchroffe, drohende Felſen, ſeltene, wilde, buſchige, mediciniſche und tödtliche Pflanzen und ſogar ziem⸗ lich große Schlangen gibt, deren Biß zuweilen ge⸗ fährlich iſt. Ihr ſehet, vaß der Forſt von Fontaine⸗ bleau mit all' jenen kleinen Annehmlichkeiten verſehen iſt, die ein Reiſender wünſchen kann.
Ich ſpreche Nichts von Räubern, denn ſolche gibt es überall und in dieſer Hinſicht braucht Paris das Ausland nicht zu beneiden.
Wenn nun die Reiſe nach Havre und Fontaine⸗ bleau früher ſchon der entfernte Ausflug war, den ſich die Pariſer, welche für Touriſten gelten wollten, erlaubten, ſo kann man ſich denken, wie ſehr es ihnen nun um die Erreichung dieſes Wunſches— das Meer


