Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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Das Meer haupiſächlich; man muß dieſen prachi⸗ vollen Anblick genoſſen haben, denn man muß Abends in einer Geſellſchaft von Freunden, von Nachbarn, in ſeinem Ladenſtübchen oder beim Kamine, während man ſich die Waden wärmt(wenn man welche hat), im Stande ſein, von dem Eindruck ſprechen zu kön⸗ nen, den der Anblick des Oceans auf Einen gemacht hat, muß die Wogen, die Ebbe und die Fluth geſe⸗ hen haben, an der Küſte hin und her auf dem Ufer⸗ kieſel ſpazieren gegangen ſein(welches, wenn man nicht daran gewöhnt iſt, den Füßen ſehr wehe thut) und da und dort einige oft ſehr häßliche Muſcheln aufgeleſen haben, die man mitgebracht hat und voll Stolz zeigt mit den Worten;Ich habe ſie ſelbſt an der Meeresküſte aufgeleſen. Wenn man dann gar einen Sturm geſehen hat und Zeuge dieſes entſetz⸗ lichen und zugleich ſchönen Schauſpieles war, welches die empörten Wogen darbieten, ſo hat man noch weit mehr zu erzählen, und wenn man endlich den Vorzug hat, bei ſo gefährlicher Witterung auf der See geweſen, während einer kleinen Spazierfahrt längs der Küſte hin von den Wellen gewiegt, ge⸗ ſchaukelt und gepeitſcht worden zu ſein o, dann wird man eine wichtige Perſon! die Nachbarn und Bekannten hören mit achtungsvoller Miene auf die Erzählung eures Uebelbefindens und deſſen Folgen. Ihr ſeid für ſie ein Cvok, ein Laperouſe, ein Chri⸗ ſtoph Columbus. Es gibt ſogar darunter, die keine Auſtern mehr eſſen wollen, ohne euch um Rath zu fragen. Bedenkt, welches Glück!...