Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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ſeinen Scherz treiben... ich kenne nichts Heiligeres als die Liebe; daher findet man mich einfältig; doch einerlei, ich will lieber einfältig und gutherzig ſein...

Mein lieber Freund, ſagte Herr Pauſe,es ſind ſehr ſchöne Ideen in Dem, was Sie da vor⸗ bringen. Aber damit erfahren wir nichts Neues, und Conſtanze iſt, wie wir, ungeduldig, Näheres von Ihnen zu hören.

Wohlan denn, Herr Pauſe, es muß heraus!.. Ich habe dieſen Abend erfahren, daß der Vetter des Fräuleins ſich mit Fräulein Clodora Bringueſingue verheirathet hat.

Verheirathet! riefen Pelagie und ihr Onkel in einem Athem aus.

Conſtanze blieb lautlos; ſie ließ nur ihr Haupt auf ihre Bruſt ſinken.

Das iſt unmöglich, Herr Ginguet, nahm gleich darauf Pelagie das Wort;man hat Sie getäuſcht, ſich über Sie luſtig gemacht.

Nein, mein Fräulein, man hat ſich nicht über mich luſtig gemacht; es iſt nur zu wahr. Als man mir's ſagte, wollte ich mich, wie Sie wohl denken können, ſelbſt überzeugen: ich ging auf Kunde in das Haus, wo Herr Edmund jetzt wohnt.. denn er iſt jetzt bei ſeinen Schwiegereltern eingezogen.. und in der That ſeit vier Wochen Gemahl von Fräulein

Bringueſingue.

Ha! das iſt ehrlos, ſich ſo aufzuführen, rief Pelagie.Conſtanze, meine arme Conſtanze! Dich zuv erlaſſen!... Wie, Du ſagſt noch immer Richts?.