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von Badinguet... Sie werden hören, was er Ihnen antwortet.“
Der Nieder⸗Navarreſe läßt ſich von Herrn Ba⸗ dinguet leiten(ſo heißt alſo ſein neuer Freund).
Unterwegs zerbrach ſich dieſer Elende, der Nichts weiter als ein Gauner war, den Kopf, wie er's an⸗ zugreifen hätte, um den armen Mann auszuziehen, der vierhundert und fünfzig Franken beſaß und ſich in Bordeaux glaubte.
Bald war das ſaubere Plänchen fertig. Herr Badinguet führt den Fremden auf den Odeonplatz, indem er ſagte:„Wir ſind hier auf dem Comödien⸗ platz: in dieſem Hauſe hier wohnt Herr Desbuiſſons; ich will mich gleich erkundigen, ob er zu Hauſe iſt.“
Damit eilt er zu dem Thorſteher des Hauſes, ge⸗ winnt ihn mit einem Geldſtück für ſein Intereſſe und kehrt zu ſeinem neuen Freunde zurück mit der Nach⸗ richt:„Herr Desbuiſſons iſt verreist; man weiß nicht, wann er zurückkehrt, hofft jedoch, es werde nicht lange anſtehen.“
„Der Teufel!“ ruft der Navarreſe aus;„was ſoll ich inzwiſchen beginnen?“
„Vertrauen Sie ſich mir an, mein theurer Freund. Ich werde Sie in meinem Gaſthauſe unterbringen, wo es Ihnen ſehr bequem ſein wird; dann ſollen Sie an meiner Table d'höte eſſen, vier Franken das Couvertz es iſt eine der beſten in Bordeaux.“
„Aber wenn meine Frau kommt, ſo wird ſie mich im Hauſe des Herrn Desbuiſſons, deſſen. ſie hat, aufſuchen!“


