Teil eines Werkes 
5. Th. (1845)
Entstehung
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Aehnlichkeit Jeder in Extaſe geräth, und der noch überdieß den Vortheil hatte, daß er ebenſo dem Bräutigam und dem Vater Rondin gleich ſah. Cadet war entzückt und Auguſt empfing die Glückwünſche der ganzen Geſellſchaft.

Der übrige Theil des Tages verging mit Tanzen und Jubeln. Viele verließen den Tiſch nur, um ſich in's Bett zu legen; zu dieſer Zahl gehörte auch Ber⸗ trand.

Endlich brach der Hochzeittag an. Mit dem frü⸗ heſten Morgen war im Hofgut Alles auf den Beinen⸗ Cadet hatte ſich einen nußbraunen Anzug in Paris machen laſſen; Mutter Euſtache kleidete die Braut an, und bald erſchien Mamſelle Suſanne Tapotte

mit dem jungfräulichen Kranze, worauf man ſich⸗

die Spielleute an der Spitze, nach der Kirche in Marſch ſetzte.

Bertrand beluſtigte ſich ſehr bei der Hochzeit, auch Auguſt ſchien ſich hier nicht zu mißfallen; er tanzte mit den Mädchen, während ſein Gefährte die Pfröpfe ſpringen ließ.

Die ganze Nacht verging mit Spielen, Gelagen und Feſtlichkeiten. Um Mitternacht jedoch führte Cadet ſeine Frau in das Brautgemach hinweg, während man unten zu tanzen und zu trinken fortfuhr. Nach zwei Stunden war man ſehr erſtaunt, den Bräutigam im Nachtwamms mit der Zipfelmütze im Ballſaal

erſcheinen und der Geſellſchaft aus vollem Halſe zu⸗

ſchreien zu hören:Meine Freunde! ich bin der glück⸗ lichſte der Männer, weiter ſage ich euch nichts.