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rum er zu Grunde gerichtet iſt. Wahr iſt, daß ich es ſelbſt nicht weiß; aber, mein Gott, es iſt leicht zu errathen, der junge Mann handelte wie ein Un⸗ beſonnener: er ſpielte, machte großen Aufwand, be⸗ zahlte Maitreſſen! Ich habe ihm zwanzig Mal ge⸗ ſagt:„Auguſt, Du machſt es zu arg!“ das habe ich ihm oft geſagt; ich dutzte ihn, weil ich ihn ſchon ſeit ſeiner Kindheit kenne.“
„Ich glaubte, der Herr ſei von Ihrem Alter?“ ſagte Madame Fourch.
„Ja, ungefähr, wir ſind zuſammen auferzogen worden, wir hatten dieſelbe Amme.. auch habe ich ihn ſehr gerne, und obgleich er jetzt im fünften Stock wohnt, wird mich das nicht verhindern, mit ihm zu frühſtücken; das ſagte ich geſiern zu Bertrand, der mir mittheilte, daß es mit den Finanzen ſchlecht ſtände.“
„Aber Herr Auguſt muß vielen Kummer haben; er muß recht traurig ſein, daß er zu Grunde ge⸗ richtet iſt,“ ſagte Deniſe ſeufzend.
„Er, meine liebe Freundin? Durchaus nicht; v⸗ Sie kennen ihn nicht! Er iſt immer eben ſo leicht, eben ſo ſorglos. Bertrand ſagte mir das geſtern, der arme Bertrand! ich habe eine Thräne in ſeinen Au⸗ gen geſehen, während erbmir von den Thorheiten ſeines Herrn Mach. Es iſt ein treuer Diener, ein wahrhafter Freund gib mir zu trinken, Semi⸗ ramis, denn während ich ſpreche, ſehe ich, daß Du
nichts thuſt als Dir einſchenken... Semiramis iſt der
Name eines Landgutes, das meiner Verwandten gehört; ſie hat deren rings um Paris herum.“


