Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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wenig an das Milchmädchen, ein wenig an Frak Deſtival und außerdem noch an einige Andere ge⸗* dacht, als ein Mann, deſſen Herz nicht von einem ausſchließlichen Gefühl beherrſcht iſt und der ſich allen Empfindungen, allen Täuſchungen, allen Launen ſeiner Einbildungskraft hingibt. Er ſteht auf, ohne irgend einen Plan ſeines Betragens beſchloſſen⸗ ohne ſich verſprochen zu haben, ſolider und nicht ſo wei⸗ berſüchtig zu ſein, jedoch auch ohne die Abſicht, einen neuen Liebeshandel anzufangen. Der Zufall, die umſtände, ſie ſollen über ihn gebieten; ſeinem Herzen oder vielmehr ſeiner Luſt wird er gehorchen. Für einen Leichtſinnigen war dieſe Lebensweiſe noch die klügſte: denn wenn ſich den Umſtänden überlaſſen⸗ * nichts voraus berechnen, aber jede Gelegenheit zum Genuß, die ſich darbietet, ergreifen, Leichtſinn heißen ſoll, ſo hat ſie Manches mit der praktiſchen Philo⸗ ſophie gemein, worüber man ſich nicht wundern varf, weil die Extreme ſich berühren. Bertrand war mit der Morgenröthe aufgeſtanden⸗ ſtets bereit, die Befehle ſeines Herrn zu vollziehen, ſelbſt, wenn er deſſen Betragen ſchalt. Der alte Kor⸗ poral hatte an dem geſtrigen Schmauſe nichts aus⸗ zuſetzen gehabt, weil der Burgunder nicht geſpart worden war und die großen Lakaien, ſo wie auch Baptiſt und Toni, während ſie mit ihm anſtießen⸗ mit Reſpekt die Erzählung ſeiner Feldzüge angehört hattenz er ging auf der LTerraſſe hin und her, ganz geneigt, Herrn Deſtival eine Exerzierſtunde zu ge⸗ ben und mit dem Landleben vollkommen zufrieden.

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