Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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11⁰

ſagte Deſtival neckend,wird ſich der theure Ge⸗ mahl nicht zu beklagen haben.

Du lieber Gott, wie ergötzlich! verſetzte Athalie mit verzogenem Mund. Inzwiſchen hat Madame Monin endlich ihr Kleid aufgeſchürzt und ihren Shawl angelegt, und winkt jetzt der Frau Deſtival mit allen möglichen Geberden zu, indem ſie ſagt:Was mich betrifft, ſo ſchlafe ich bei meinem Mann, und ich möchte einmal ſehen, daß er ſich unterſtände, von einem abgeſonderten Gemach zu ſprechen, ah! ah!

Du weißt wohl, Bichette, daß ich keine Luſt habe, zu

Schon gut, Herr Monin, ich weiß, was ich weiß! Guten Abend, Nachbarin... Herr Nachbar, ich empfehle mich nun? Herr Gemahl, warum ſetzen Sie denn Ihren Hut nicht auf? was ſoll denn das bedeuten?

Monin befürchtete, ſeine Frau möchte das Loch in demſelben bemerken und entſchließt ſich endlich, ihn auf das linke Ohr zu ſetzen, damit ſein Bo⸗ den ſeiner Ehehälfte weniger in die Augen falle.

Und Madame Monin führt ihren Mann fort mit dem Verſprechen, daß ſie ihn ohne ihr Beiſein nie wieder in der Stadt ſpeiſen laſſen werde, weil er am Tiſche nicht Maß und Ziel halte und hernach tauſend übertriebene Streiche mache.

Nach dem Abzug der Nachbarn geſteht Herr Deſti⸗

val, daß ihn das Exerzieren bedeutend angeſtrengt

habe und verſchwindet unmittelbar darauf. Die Muſik hat Dalville und die glänzende Athalie