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loren!“ ruft Deſtival in dieſem Augenblick mit einem tiefen Seufzer aus.
„Zwei Franken!“ ſchreit Madame Monin auf⸗ indem ſie von ihrem Seſſel auffährt, daß alle Möbel im Zimmer zittern;„wie, Herr Monin ſpielt um zwei Franken? Das iſt ja entſetzlich! Ei, Nachbarin, Sie müſſen ihm beim Eſſen einen Rauſch angehängt haben!... Was bedeuten ſolche Ausſchweifungen, Herr Monin? Haben Sie den Kopf verloren?“
„Nein, Bichette, es iſt ein Irrthum, ich ſpielte nur um zwei Sous.“
„Sie haben vierzig Sous geſetzt, mein Herr,“ ſagte Thomaſſinière,„und verloren.“
„Ja, weil ich viel gewonnen hatte,“ ſagte Monin leiſe zu ſeiner Frau;„es war nur mein Gewinnſt.“
„Ich muß geſtehen, daß ich Unglück habe,“ ſagte Deſtival,„ſchon ſieben Mal laſſe ich dieſen armen Monin verlieren.“
„Sieben Mal, mein Herr! Sie haben ſieben Mal hintereinander geſetzt!“ ſchreit Madame Monin, die ihren Mann anblickt wie eine Katze, wenn ſie auf die Maus zufährt.
„Ach, meine Bichette, Du weißt wohl, daß ich deſſen nicht fähig bin.“
Hier iſt das Dueit aus Armida,“ ſagte Frau Deſtival,„geſchwind, Herr Dalville, ſingen Sie es mit Madame.“
„Ich kann es nicht,“ ſagte Auguſt.
„O, Sie ſind ein zu guter Muſiker und ſingen es vom Blatt weg.“


