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17 Lehnſtuhl zerkratzte und ſeine Tatze in die Chokolade⸗ Taſſe der Madame ſtellte, was dieſe jedoch nicht verhinderte, ihn ihr Kleinod zu nennen und mir die allergrößten Dankſagungen zu ſpenden!... Sie wer⸗ den doch nicht behaupten, mein Lieutenant, daß in alle dem eine Urſache lag, warum Sie ſich in Frau Leonie St. Edmond verliebten!“
„Du hältſt mit Etwas hinter dem Berge, Ber⸗ trand, oder vergißt Du, daß Du mir beim Herunter⸗ kommen ein ſehr anziehendes Bild von dieſer Dame entwarfſt!... Du ſagteſt mir, ſie habe Augen, Au⸗ gen und eine Stimme... und einen Wuchs..
„Zum Henker, mein Lieutenant, ich ſollte doch meinen, alle Weiber haben Augen, einen Wuchs und eine Stimme!“
„Freilich wohl, aber ich mußte doch begierig wer⸗ den, dieſe junge Nachbarin kennen zu lernen, welche ſo viel Gefühl zeigte.“
„Und mir will es vorkommen, mein Lieutenant, als hätten Sie den Spitzer ausgeſtochen, denn ſeit⸗ dem lauft Ihnen Frau St. Edmond auf Tritt und Schritt nach, und mich ſucht ſie auszuforſchen und auszuholen... man holt mich herauf, während Ma⸗ dame frühſtückt, bietet mir ein Gläschen Malaga
mit Biscuit an.. aber jederzeit ſoll ich ſagen, wo
der Herr den geſtrigen Abend zugebracht hat.“ „Und Herr Bertrand, von dem Malaga gerührt,
ſtattet meiner Nachbarin über mein Thun und Laſſen
Bericht ab.“
„Ah! pfui doch, für was halten Sie mich!„


