Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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lernten, als Sie ihr durch mich den kleinen Schvoß⸗

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des anthun⸗ werde, weil ſie ihren Hauszins nicht bezahlen konnte... 3

Pfui, Herr Vertrand, ſchweigen Sie, Sie ſind eine böſe Zunge!... Fort, Bäbel. ich glaube, du willſt einſchlafen.

Und eines Abends, da Sie ausgegangen waren und ſie mir ihren Kummer anvertraute!... Da ſagte ſie, wenn ſie eine Schwäche für Sie gehabt hätte, ſo ſei das aus lauter Liebesdrang geſchehen, aber ſie wolle ſich beſſern, niemals wieder mit Ihnen zu⸗ ſammenkommen und ſich mit ihrer Tante verſöhnen. Ich glaubte daran wie an's Evangelium: ſie ſchnitt ein ſo zerknirſchtes Geſicht, daß mir beinahe das Waſſer in die Augen gekommen wäre!.. Aber, Schock Schwerenoth, kaum erfährt ſie, daß Sie auf dem Maskenball ſeien, als ſie ausruft:Da will ich auch hin; Bertrand, leihe mir Deine Hoſen, ich will mich als Mann anziehen. Wie, Mamſell, ſage ich zu ihr,Sie ſagten ja eben, Sie wollen ge⸗ ſcheidt werden und Herrn Auguſt nie wieder ſehen! Da lacht ſie mir wie närriſch unter die Naſe und ſchimpft mich einen alten Truthahn!. WMeiner Treu', Lieutenant, ſo eine Perſon kann ich nicht be⸗ greifen. Das glaube ich, mein guter Bertrand; ich, der ſie doch beſſer kennt als Du, begreife ſie ſelbſt nicht. 8

Ich halte mehr auf jene blonde Dame Sie wiſſen, mein Lieutenant, auf ſelbige, die Sie kennen

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