Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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geſpeist!.. Aber ich habe es ſchon lange verſpro⸗ chen. Zudem iſt Frau von Deſtival ziemlich bewan⸗ dert in der Muſik; wir müſſen uns eben bis zum Mittageſſen irgend eine Unterhaltung zu machen ſuchen.

Und ich, mein Lieutenant, wozu bin ich da?.. Ich werde keine Muſik machen, da mein Platz nicht im Salon iſtz wo ſoll ich Schildwache ſtehen?

Sei ruhig: Herr Deſtival hatte mir ausdrücklich anbefohlen, Dich mitzubringen. Er hat ſich neuer⸗ dings in die Jagd verliebt und möchte gerne vbn Dir die Handhabung der Waffen lernen.

Sehr gut, mein Lieutenant; was ich weiß, will ich ihn Alles lehren.. kurze Haare ſind bald gebürſtet.

Die arme Virginie!... Sie wird raſend ſein heute Abend ich hatte ihr verſprochen, ſie in's Theater zu führen.

Sie hat Ihnen oft viele andere Sachen ver⸗ ſprochen und das Wort nicht gehalten.

Wvher weißt Du das, Bertrand?

Von Ihnen ſelbſt, mein Lieutenant, habe ich ge⸗ hört, daß Mamſell Virginie außexordentlich lügen⸗ haft ſei.

So iſt es; in der That, ich habe mehr als einen Beweis davon.

Nach Allem, was Sie an ihr gethan haben, iſt das recht ſchlecht von ihr!... Aber Sie ſind ſo gut, Sie laſſen ſich immer wieder erweichen!... Ach, Kanonenſakerment! wenn die Jungfer ſich jedes Mal

getövtet hätte, ſo vft ſie ſagte, daß ſie ſichein 6