Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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von Neuent ſeinem Hang zum Vergnügen zu über⸗

geben. Er machte Bertrand den Vorſchlag, ihm zu folgen; dieſer erhielt leicht ſeinen Abſchied und be⸗ gleitete Dalville, dem er von ganzem Herzen zuge⸗ than war und aus Gewohnheit und Geſchmack an ſoldatiſchen Ausdrücken immer noch den Titel ſeines Lieutenants gab. Bertrand hatte in Paris eine ſehr alte und kranke Mutter; das Erſte, was Auguſt that, war, daß er dieſer armen Frau eine Penſion aus⸗ ſetzte, welche nicht nur für ihre Bedürfniſſe genügte, ſondern auch noch hinreichte, um ihren alten Tagen tauſend Bequemlichkeiten zu gewähren, die ſie in ei⸗ ner arbeitvollen und unglücklichen Lebensbahn noch niemals gekoſtet hatte.

Jetzt war Auguſt für Bertrand kein Herr mehr: er betrachtete ihn als ſeinen Wohlthäter, ſeine Freund⸗ ſchaft, ſeine Hingebung waren unbegrenzt, und nach dem Tode ſeiner Mutter, welcher drei Jahre ſpäter erfolgte, ſchloß er ſich gänzlich an Dalville an, dem er ſeine Erkenntlichkeit durch die Widmung ſeines ganzen Lebens beweiſen wollte. Bertrand hatte keine Erziehung genoſſen; er benahm ſich oft linkiſch bei Botſchaften, die ihm ſein Herr übertrug; aber Augnſt verzieh es ihm, weil er das gute Herz und die An⸗ hänglichkeit des alten Korporals kannte. Dieſer nahm es ſich, wie eben geſchehen, bisweilen heraus, ſeinem Vorgeſetzten Vorſtellungen zu machen, weil er, dem die Lebensweiſe der großen Welt noch ganz fremd war, ſich über Augufts Leichtfertigkeiten entſetzte und jeden Augenblick fürchtete, die Liebesintriguen deſſelben