Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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vin feſt überzeugt, er hatte nicht ſo viele Vite

Sie.

ů itreſt, Bertrand, die großen Männer des hatten eine Menge von Sklavinnen und Kebsweibern; oft verſtießen ſie ihre Frauen, um neue zu nehmen. In Griechenland waren für Amor und Venus Tempel erbaut, und jene ſtolzen Römer, deren Sittenſtrenge man uns anpreist, errötheten nicht, ſich den tollſten Ausſchweifungen zu überlaſſen, ihre Stir⸗ nen mit Myrthen und Roſen zu bekränzen und bei ihren Feſtgelagen bisweilen das Coſtüm unſerer erſten Eltern vor dem Sündenfall anzunehmen.

Um Gottes Willen, mein Lieutenant, brechen wir ab von den Griechen und Römern, mit denen ich nie einen Schuß gewechſelt und kommen wir auf gedachten Hammel zurück.

Ich will Dir nur beweiſen, mein guter Bertrand, daß wir, weit entfernt, die früheren Generationen an Thorheiten zu übertreffen, im Gegentheil viel ſolider ſind, als jene waren.

Aha! darum haben Sie vier Maitreſſen!

Ich liebe die Weiberz däs geſtehe ich nicht nur, ich rühme mich deſſen: dieſer Trieb liegt in der Na⸗ tur. Ich kann kein anmuthiges Geſicht, keine ſchönen Augen ſehen, ohne ein ſanftes Beben, eine Bewe⸗ gung, ein unnennbares Etwas, das meine außer⸗

ordentliche Empfindſamkeit beweist, zu verſpüren.

Iſt es denn ein Verbrechen, in unſerm egviſtiſchen Jahrhundert rührungsfähig zu ſein? in einem Jahr⸗

hundert, wo das der Hebel faſt aller Hand⸗*