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Der Kleiderhändler trägt ſeine Wgaxe guf dem Arme oder auf der Schulter. Man begegnet häuſig Männern, die mit einer
ungeheuren Maſſe Kleider beladen ſind und über⸗
dieß noch mehrere Paare alte Stiefel unter dem Arme und einige alte Hüte in der Hand haben, denn Hüle und Fußbekleidungen ſi ſind auch mit in den Bz⸗
reich des Kleiderhändlers eingeſchloſſen, welcher im⸗
mer auf Erweiterung ſeines Handels hinſtrebt und euch ſogar einen Ofen oder ein Poſthorn gbraufen. würde, wenn ihr es ihm abließet.
Der Kleiderhändler iſt die Vorſchung der Stu⸗ denten, Kammetjungfern, Künſtler, der von ihrem Jahrhundert mißperſtandenen Schriftſteller, Köchin⸗ nen, Jockey's und gewöhnlich aller Lebemänner⸗ Verſchwender und leichtſinnigen Leute, die Geld brauchen, um Theil an einer Luſtparthie, einem Wittageſſen oder einer Orgie zu nehmen, und weil ſie keine Baria in ihrer Börſe mehr haben, Zufſucht zu ihrer Garderobe nehmen, und was ſi ie theuer iir preis veräußern; aber ſie ſind immer vergnügt, wenn ihnen nur noch ein Rock zum Ausgehen bleibt und ſie einiges Geld in der Taſche haben.
Der Fleiderhändler kennt ſeine Leute.
Er iſt ein ſchlauer Fuchs; wenn er bis in das ſechste Stockwerk oder vielleicht in das Manſarden⸗ ſtübchen eines jungen Mannes hinaufklettert, ſo iſt er zum Voraus überzeugt, daß der Eigenthümer des Gegenſtandes, den man ihm anbietet, höchſt nöthig


