88 der beiden Geſchlechter ausgehängt, vorzugsweiſe aber Männerkleider.
Da es erlaubt iſt, die Waaren auch in den Ga⸗ lerien aufzuhängen, ſo wandelt ihr durch lauter mit Kleidern jeden Alters, jeden Standes und faſt jeder Klaſſe der Geſellſchaft drapirte Gänge.
Die Jacke des Arbeiters hängt neben dem Frack des Stutzers; der Rock eines Handwerkers neben dem
Paletot des Künſtlers; ein Livreegnzug gegenüber von einem geſtickten Gallafrack.
Die Nationalgarde⸗Uniform ſieht man am häu⸗ figſten.
Selbſt franzöſiſche Leibröcke, die auf dem Ball des Herrn Präfekten figurirt, und mit Flitter geſtickte Anzüge des Herrn Marguis aus früherer Zeit, die ohne Zweifel manchen Feierlichkeiten beigewohnt, in manchen Hotels geglänzt, auf manchen Bällen ihre Sprünge gemacht und mancher aufge⸗ wartet haben, finden 69, hier.
Um die dent des Tempels herum iſt die Börſe oder der Cours der alten Kleider: das iſt der Tor⸗ toni des Trödelmarktes, dort verſammeln ſich alle wandernden Kleiderhändler, denen ihr bei jedem Schritte in den Straßen und auf den Boulevards begegnet, und welche unter eure Fenſter hinſtehen, in den Hof eures Hauſes hineingehen und ſchreien:„Alte Kleider! Ein Kleiderhändler! Haben Sie alte der vver alte Borten zu verkaufen?“


