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Die Mutter bewaffnet ſich mit ihrem ganzen Zorne und ſchreit:„Fräulein, Sie hätten dem Unverſchäm⸗ ten nie Gehör geben und ihm das erſte Mal, als er ſich erlaubte, mit Ihnen zu ſprechen, antworten ſollen...“.
Die Orgel ſpielt:
„Knabe ſprach ich vieche dich Röslein auf der Haiden!
Röslein ſprach: ich ſteche dich Und ich will's nicht leiden.“
Jetzt kann es das junge Mädchen nicht mehr län⸗ ger aushalten; ſie bricht in ein ſchallendes Gelächter aus, die Mutter muß ebenfalls lachen, und auf dieſe Weiſe iſt eine Otgel an der Unterbrechung einer Sittenpredigt ſchuld.
Und wie vielen andern Ereigniſſen, die uns nicht alle bekannt ſind, iſt ſie ſchon entgegengetreten; wie vielerlei umſtände hat dieſe unſelige Muſik, vie unſern Ohren nie gelegen kommt, ſchon herbeige⸗ führt.
Ein kranker Greis iſt entſchloſſen, ſein Teſtament zu Gunſten eines Neffen zu machen, dem er viele Tollheiten verziehen hat. Die Orgel ſpielt einen Con⸗ tretanz von Muſard; das erinnert den Alten daran, daß ſein Neffe auf eine ſehr unſittliche Weiſe den Cancan tanzte; er beſinnt ſich eines Andern und ver⸗ macht ſein Vermögen einem Andern ſeiner Familie, der nie tanzt.
Man ſetzt einer alten Dame dreißig Blutegel an einen Ort, den ich euch nicht nennen kann, welches eben keine angenehmen Empfindungen in ihr erweckt⸗


