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Goit! was iſt denn das für ein Lärm? Das iſt a⸗ ſcheulich, ſchändlich! und ich bin der Ruhe ſo be⸗ dürftig.“
Die Kammerjungfer kommt nicht auf den erſten Schall der Glocke, denn da ſie auf den Schlaf ihrer Herrſchaft gerechnet, hatte ſie einen Tambour der„ Nationalgarde zum Frühſtück eingeladen, den ſie zu⸗ weilen auf der Treppe begegnete, weil der Feld⸗ webel der Compagnie im Hauſe wohnte.
Aber Madame läutet, daß die Klingelſchnur faſt abreißt, und die Kammerjungfer verläßt erſchrocken ihre Eier, ihren Tambour, ihren Liebhaber und ihre Tunkſchnitten.“
„Wiel es iſt noch nicht einmal zehn Uhr,“ brummt ſie vor ſich hin,„und Madame läutetz ſie wollte doch den ganzen Tag ſchlafen.. das iſt wirklich lächer⸗ lich 1... Ich lade, in der Meinung⸗ ungeſtört zu ſein, Jemand zum Eſſen ein, und jetzt läßt ſie mir keine Ruhe! Ich bleibe nicht in dieſem Hauſe, wenn man mir keine Minute der Freude gönnt.“
Endlich entſchließt ſich die Kammerjungfer, ſich zu ihrer Herrin zu begeben, die ſie höchſt entrüſtet trifft. „Was ſoll das heißen, Mamſelle!“ ſchreit ſie, „leiſten Sie mir auf dieſe Weiſe Gehorſam?“
Die Zofe geräth in Beſtürzung; ſie glaubt, ihre Herrin wiſſe, daß ſie den Tambour zum Frühſtück eingeladen habe; ſie ſtammelt eine Entſchuldigung. Zum Glück läßt ihr Madame keine Zeit, zu vollenden, ſondern fährt fort:„Erſtens will ich wiſſen, warum
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