Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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morgen früh Alles ruhig iſt, nähern Sie ſich ja nicht meinem Zimmer, denn ich will lange ſchlafen, um mich von den Anſtrengungen der Nacht zu le Sie dürfen nicht kommen, ehe ich läute.

Die Kammerjungfer verſpricht getreulich, kein Geräuſch zu machen und Niemand zu ihrer Gebie⸗ terin zu laſſen.

Dir junge Dame legt ſich, den Schlaf vom Him⸗ mel erflehend, zu Bette. Aber der Schlaf erfolgt nach einer Nacht, wo der Geiſt eben ſo ſehr aufge⸗ regt wurde als der Körper, nicht ſo leicht: unwill⸗ kürlich beſchäftigt man ſich noch mit der Erinnerung an die Complimente und Erklärungen, die man Einem auf dem Balle gemacht und den Artigkeiten, die man Einem hat; die Ruhe läßt ſich lange erwarten.

Erſt gegen neun oder zehn Uhr Morgens genießt man einen erquicklichen Schlaf; jetzt kommt eine Orgel in euer Haus, die zuweilen noch von einer Clarinette und einem Eimbelnkaſten begleitet iſt, und die wandernden Muſikanten fangen an, den Tataren⸗

Marſch aus Lodorska zu ſpielen und prällen aus

Leibeskräften:

Auf, meine Schönen, folget uns! Denn wiſſet, die Tataren,

Sie handeln als Barbaren

An ihren Feinden nur!

Die junge Dame fährt aus dem Schlafe auf; anfangs glaubte ſie ſich noch auf dem Balle, bald erwacht ſie aber von ihrer Täuſchung und läutet hef⸗ tig ihrer Kammerjungfer mit dem.Mein