Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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Die Magd, die voll der beſten Anlagen zur Koch⸗ kunſt war, trug eine Suppe auf, in welcher der Löffel ſtecken blieb, die Cotelettes waren zu Kohlen verbrannt, das Huhn war ausgemergelt und der Salat weder geleſen noch gewaſchen.

Herr Bouracand verzog das Geſicht, ſchwieg aber. Die beiden kleinen Mädchen ſchrieen an Einem fort: Ach, wie das ſo verbrannt riecht!... Mein Gott, der Salat iſt ja ganz ſandig!

Madame Bouracand brachte das Geſpräch auf die Politik, damit ihr Mann weniger auf das Eſſen achten ſollte.

Nach Verlauf von acht Tagen überzeugte man ſich, daß die Picardierin, voll der beſten Anlagen zur Kochkunſt, nicht einmal Eier hart ſieden konnte.

Man entließ ſie wieder.

Drei Tage darauf trat Madame Bouracand mit ſtrahlender Miene in das Arbeitszimmer ihres Mannes und ſagte:Morgen bekommen wir eine andere Magd und ich bin gewiß, daß Du mit dieſer zufrieden ſein wirſt.

So viel ich meine, handelt es ſich nicht darum, daß ich zufrieden ſei, das iſt nicht die Hauptſache.

Doch, doch, ſie muß Dir recht ſein!... O, es iſt ein Mädchen, das vorzüglich kochen kann; erſtens weiß ſie allerlei Leckerbiſſen zuzubereiten.. zum Bei⸗

ſpiel aufgezogene Pfannkuchen.. nicht w die ißt

Du gern? O, zuweilen.. bei Gelegenheit. Du liebſt ſie ſehr, ich weiß es; künftig wolle

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