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Dorothea nicht fortſchicken, weil ich es nicht zugebe; wir würden es bald bereuen und ich kann die neuen Geſichter nicht leiden.“
Herr Bouracand zeigte bisweilen Charakter; wenn er ſchrie, ſchrie er tüchtig; wenn er böſe wurde, kannte man ihn nicht mehr.
Madame gab keine Antwort und ſprach am fol⸗ genden Morgen nicht mehr davon, die Magd fort⸗ zuſchicken, aber ſie hatte ſich in den Kopf geſetzt, nicht nachzugeben, und ſie wußte wohl, daß ſie ein Mittel finden würde, ihre Abßt zu erreichen.
Nach Verlauf einiget Tage waren weder das Frühſtück noch das Mittageſſen zu rechter Zeit fertig, die Möbeln waren nicht gehörig abgeſtäubt, es ging Alles im Hauſe verkehrt, und man pörte von Mor⸗ gens bis Abends Madame Bouracand über ihre Magd klagen. 2
Eines Tages deutete Madqhe auf ein Möbel und ſagte zu ihrem Mann:„Szhen Sie, es iſt Alles voll Staub, aber Sie wolleg hre Magd behalten.“
Herr Bouracand näherſich dem bezeichneten Gegenſtand, ſah nichts und chwieg. Ein anderes Mal hielt ihm ſeine Frau einen ſilbernen Löffel unter die Naſe und ſagte;„Riechen Sie daran, Herr Ge⸗ mahl.“
Herr Bouracand beugte ſich auf den Löffel herab, roch aber nichts; allein Madame ſchrie:„Wir haben geſtern Fiſche gegeſſen und man riecht es heute noch „„das iſt ſauber!“


