Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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und Herr Bouracand hatte gehört, das beſte ſei, wenn man ſich die Naſe mit Unſchlitt reibe.

Madame Bouracand hatte ſich ſchon lange zur Ruhe gelegt, als ſie die Stimme ihres Mannes in der Küche zu vernehmen glaubte; ſie ſtand auf, ging hinaus und fand Herrn Bouracand, der ſich im Nachtgewande von ſeiner Magd die Naſe mit einem Lichte ſchmieren ließ.

Eine eiferſüchtige Frau ſieht in den unſchuldigſten Handlungen etwas Unrechtes; die Gattin des Ge⸗ mäldehändlers wird purpurroth und ſchreit, wüthende Blicke auf die Magd werfend:Was machen Sie da?

Sie ſehen es ja: ich laſſe mir von Dorothea die Raſe mit Talg einſchmieren.

Was ſoll das heißen, mein Herr?

Das ſoll heißen, daß ich einen Schnupfen habe, und man hat mich verſichert, dieß heile ihn am beſten.

Und Sie konnten ſich die Naſe nicht ſelbſt ein⸗ ſchmieren?

Ich rühre nicht gern unſcli an.

Ei, mein Herr!

Damit ſtößt Madame Bouracand ihren Mann vor ſich her, und ruft, im Zimmer angekommen, aus:Sie ſind ein ſchändliches Ungeheuer!

Warum? weil ich Unſchlitt auf der Naſe habe?

O, das ſind leere Ausflüchte. Und wenn Sie der Meinung ſind, ich laſſe mir ſo Etwas weiß machen..