Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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chen ihres Alters, lernten wenig, ſpielten meiſt und hatten keinen ausgeſprochenen Beruf für irgend ein Talent, was ihre Eltern ſehr tröſtete, denn ſie hat⸗ ten gehört, daß Wunderkinder nicht lange leben.

Die Familie Bouracand bewohnte eine hübſche Wohnung auf einem Kai.

Der ehemalige Gemäldehändler hing an ſeinen Gewohnheiten; ſtatt Geiſtes hatte er geſunden Men⸗ ſchenverſtand, was manchmal mehr werth iſt; und auch er fand, daß nichts ſo ſehr alt macht, als die Veränderung der Wohnung und der Umgebung.

Er behielt ſeine Wohnung, die heiter war, und ſeine Magd, die ſeit zehn Jahren bei ihm diente, und er ſchmeichelte ſi ſich, immer ſeine Wohnung und ſeine Magd zu behalten und das angenehme Leben, das er führte, fortzuſetzen, ohne je Etwas an ſeinen Gewohnheiten zu ändern.

Allein ihr wiſſet, daß die kleinſten Urſachen oft die größten Veränderungen herbeiführen.

Eines Tages blieb Herr Bouracand ſehr lange am offenen Fenſter ſtehen, um dem Laufe des Waſſers zuzuſehen. Das iſt ein ſehr unſchuldiges und nicht ganz unpoetiſches Vergnügen.

Herr Bouracand hatte keine Abſicht dabei; er machte keine Verſe auf die Wellen des Fluſſes, die ſchon ſo viele Poeten begeiſtert haben, aber er zog ſich einen Schnupfen zu.

Es gibt tauſenderlei Mittel gegen den Schuupfen