Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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wo wir Männer von allen Parteien und Farben verſammelt geſehen haben, die anfangs ernſte Un⸗ terhaltung lebhaft, beißend, ſtürmiſch geworden war und zur Befürchtung ernſtlicher Streitigkeiten zwi⸗ ſchen dieſen Herren, die ſo verſchiedene Meinungen hatten und von denen keiner dem andern Etwas einräumen wollte, Veranlaſſung gegeben hatte.

Sehet ſie jetzt wieder an, wo alle ihre Geſpräche mit Champagner angefeuchtet wurden: die Herren ſind nachgiebig, verſöhnlich, ſogar optimiſtiſch ge⸗ worden.

Der alte Marquis leugnet nicht mehr, daß Na⸗ poleon ein großer Feldherr war.

Der ehemalige Offizier des Kaiſerreichs gibt zu, daß ſich die Franzoſen in Algier vortrefflich geſchla⸗ gen haben.

Der Advokat gelangt allmälig zu der Ueberzeu⸗ gung, daß die Republiken Rom und Athen mit dem Oſtracismus und der Arena Mißbrauch getrieben haben.

Der Künſtler entſchuldigt die Mode der Fräcke und runden Hüte; ſelbſt der Expräfekt zeigt ſich ge⸗ neigt, der Regierung zu vergeben, wenn man ihn wieder in ſein Amt einſetzt.

Und Sie, meine Damen, ahmen Sie dieſe Herren nicht auch nach? Ich meine, Ihre Worte ſeien ſanf⸗ ter und Ihre Blicke nicht mehr ſo ſtrenge.

Ich bemerke ſehr lebhafte Unterhaltungen zwi⸗ ſchen den jungen Leuten und einigen dieſer ſtolzen Schönen, welche ſich vor dem Eſſen ſtellten, als ob