52
beinahe geiſtreich ſind. Welches Leben⸗ welches Trei⸗„
ben in dieſem Kaffeehaus! Man kommt, geht, ſetzt ſich, ſteht auf. Die Kell⸗ ner rennen von der Küche zur Tafel, von der Tafel in's Comptvir, und alle Augenblicke befiehlt man
etwas Anderes. 2
„Hierher, Kellner!“
„Punſch!“
„Eine Taſſe Kaffee!“
„Hier, mein Herr.“
„Bringen Sie Bier!“
„Ein Domino!“
„Geben Sie mir die Audience.“ „Sie wird gerade geleſen, mein Herr.“ „Reisſuppe.“
„Ich hätte gerne die Debats.“ „Acht auf hundert?“
„Wer hat den Meſſager verlangt?“ „Wir wollen uns hierher ſetzen.“ „Hier?“
„Nein, dort, jener Platz iſt beſſer.“
Thee mit Syrup und Milch für dieſen Herrn!“
U. ſ. w. u. ſ. w. u. ſ. w. ſ ſ. ſ.*
Im Vorbeigehen betrachtet ihr die ſchönen Ellen⸗ waarenlager. Die Commis genießen die Süßigkei⸗ ten des Abends; jetzt finden ſich nur noch wenige Käufer ein. Der Chef des Hauſes iſt in das Theater
gegangen und die jungen Leute können mit einander
plaudern und lachen. Hier wird nicht wie bei dem Gewürzkrämer von


