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Waaren aufhebt, ſehr deutliche Pantomimen herüber macht.
Wie kommt es, daß dieſe Jungfern heute Abend ſo viel Freiheit genießen? Wo iſt die ſtrenge Krämerin⸗ deren trockene, barſche Worte Furcht einflößten und die Heiterkeit verſcheuchten?
Wir wollen in den Hintergrund des Ladens tre⸗ ten: dort finden wir dieſe Dame in Geſellſchaft eines alten Militärs, deſſelben, von dem wir vor dem Eſſen geſprochen haben.
Mehrere Tage waren verſtrichen, ohne daß ſich der alte Krieger bei der Krämerin gezeigt hatte, und ſie empfand bereits alle Aengſten eines hoffnungslos liebenden Herzens.
Wenn man den Frühling und ſogar den Sommer des Lebens hinter ſich hat, müſſen dieſe Angſtgefühle weit lebhafter ſein als in früheren Jahren, da das Kapitel des Troſtes Einem nichts mehr zur Beruhi⸗ gung bietet.
Gegen Abend war jedoch der alte Soldat gekom⸗ men, der Kaufmannsfrau ſeine Huldigungen darzu⸗ bringen. Man hatte ihn aufgenommen wie den ver⸗ lorenen Sohn; zwar hatte man kein gemäſtetes Kalb geſchlachtet, aber ihn zu einem Hühnchen mit Oliven eingeladen, welches die Köchin der Madame ſo vor⸗ trefflich zuzubereiten wußte, daß man im ganzen Quartier davon ſprach.
Nachdem der Kriegsmann ſich eine Weile geſträubt, hatte er endlich die Einladung zum Mittageſſen an⸗ genommen, und die Köchin, als ob ſie die Gefühle


