Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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verſetzt die Alte, welche die Bemerkung des Gewürz⸗ krämers zu ärgern ſcheint.

Dieſer beeilt ſich aber, um das Verwundliche ſeines Scherzes wieder gut zu machen, der Alten

einige Feigen anzubieten; dieſe nimmt eine Hand voll,

ſteckt ſie in ihre Rieſentaſche und fährt fort:„Ich zog ſie alſo auf... ſie wird am St. Nicaſius⸗Tage acht⸗ zehn Jahre alt... und ließ ſie in einen Dienſt treten: die Haushaltung beſtand aus einem Herrn, einer Frau, zwei Kindern, einem Hunde, einer Katze und drei Vö⸗ geln; da fehlte es nicht an Arbeit, denn ſie mußte jeden Morgen Alles putzen und rein machen.“

„Wie, den Mann auch?“ frägt der Gewürzkrämer, die Alte um das Kinn ſtreichend.

„Wollen Sie ſtill ſein, Sie Unartiger!“

„Ha, warum nicht gar... was fällt Ihnen ein;

glauben Sie, ich hätte meine Nichte in ein Haus ge⸗

than, wo man Dinge verlangt haben würde? Großer Gott! ein Mädchen, das ſo unſchuldig iſt wie Ihre dürren Zwetſchgen!... Ich ſagte das nur, um Ihnen begreiflich zu machen, wie viel zu ſchaffen war. Wohlan! ſchickt ſie ihre Frau nicht gar vollends aus dem Grunde fort, weil ich zu oft in die Küche komme und dann das Geflügel immer nur einen Schlägel habe!... Welche Verleumdung!.. ich der Herrſchaft meiner Nichte Etwas nehmen, pfui! Und außerdem eſſe ich je Etwas? Ich lebe ja faſt von der Luft, das weiß Jedermann! Mein armer Magen verabſcheut die Nahrung... Morgens trinke ich mein Gläschen Anislikör und Abends meinen Johannisbeer⸗