Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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vier an einem Hahnenflügel eſſen können; die einen Apfel in acht Theile ſchneiden und vinbn Tage das nämliche Backwerk oder Bisquit zum Nachtiſch auf⸗ tragen laſſen; ihre Dienſtboten mit Knochen und

Schalen nähren und ſich dann noch beklagen, ſie

eſſen zu viel! Pfui, das ſind Filze! Nein, es würde mir beſtimmt nicht einfallen, ihnen eine ordentliche Perſon zu ſchicken, wenn ich auch eine wüßte!“

Ein kleines, altes, mageres, elend gekleidetes Weib, welches eine Taſche am Arme hat, die man ihrer Größe wegen zum Ausziehen brauchen könute, und wie gewöhnlich ihr Gläschen Branntwein trinkt,

läßt jetzt einen Ausruf hören, der einem Entenſchrei gleicht, und präſentirt dann der Geſellſchaft ihre

Doſe mit den Worten:„Ja, Sie haben vollkommen recht, Madame. Mein Jeſus und Heiland! es gibt Herrſchaften, die ſich ſehr inconſequent betragen und

ihre Dienerſchaft behandeln, wie wenn ſie aus lauter

tintenſchwarzen Negern beſtünde! Hat nicht kürzlich meine Nichte erſt ihre Stelle verloren?... Sie ken⸗ nen meine Nichte.. ein hübſches Geſchöpf.. ein Kind, welches ich mit einer Ziege aufgezogen habe, an der ſie den ganzen Tag ſaugte, ſo daß es rührend zum Anſehen war... gerade wie die Marie Alda in dem berühmten Roman der Hauptkirche von Paris.“

„Ach, ich kenne Ihre Nichte,“ erwiedert der Ge⸗ würzkrämer,„eine hübſche Brünette mit etwas lan⸗ gen Armen; das iſt aber bequem, dann kann man ſeine Strumpfbänder leichter umbinden.“

„Sie ſind im Verhältniß kürzer als Ihre Naſe!“