Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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daß die Mägde in ein gellendes Gelächter darüber ausbrechen. Sie lachen dann zum Zerplatzen, ſind genöthigt, ſich auf ein Zibebenfaß oder eine Seifen⸗ kiſte zu ſtützen und rufen aus:Ah, iſt es bald ge⸗ nug?.. Wollen Sie endlich ſtill ſein!... Madame, bringen Sie doch Ihren Mann zum Schweigen, er ſagt gar zu arge Sachen. wer würde auch glauben, daß er mit ſeiner frommen Miene ein ſolcher Schelm wäre?

Die Gewürzkrämerin, welche ſich jetzt breit in ihr Comptoir hineinſetzen kann, weil man ihr Zeit zum Geldherausgeben läßt, erwiedert bloß nachläßig: O, das geht mich nichts an; ſucht ſelbſt mit ihm fertig zu werden, ihr habt ja auch das Maul nicht im Sacke!.. Hört, wißt ihr eine Magd, die einen Platz ſucht? Die Frau im dritten Stocke hat die ihrige unter dem Vorwand, ſie brauche zu viel Butter zu den Saucen, fortgeſchickt.

Da müßte ich mich zwingen, wenn ich in ſolche Küche ein Mädchen ſchickte! entgegnet eine dicke Schwatzbaſe in einer Haube und einem Madrastuch um den Hals;ich kenne die Dame im dritten Stocke: die frißt der Geiz!... Es ſind Leute, die Aufwand machen und Mittel haben, ſo viel man ſagt, denn es iſt noch nicht bewieſen, und dabei ihre Diener⸗ ſchaft Hungers ſterben laſſen 1... Ein eitles Chor, das Alles an den Luxus und den Staat rückt; immer einen prachtvoll gedeckten Tiſch, vergoldete Teller,

ditto Schüſſeln und nichts darin hat; denen man bei

jedem Gang die Beſtecke wechſeln muß, damit ſie zu *