Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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Die Augen gewinnen nicht allein bei dieſer mit Paris hervorgegangenen Veränderung. Nachdem wir die Galerien des Palais⸗Rohal bewundert haben, die man Abends wirklich für einen bezaubernden Auf⸗ enthalt erklären muß, raſch über die gasbeleuchteten Boulevards hingeeilt ſind, eine reizende Promenade, die ihresgleichen in der Welt ſucht, wollen wir nun zu den Perſonen zurückkehren, die wir vor dem Eſſen beobachtet haben, und ſehen, was dieſer einfache, gewöhnliche, im menſchlichen Leben ſo unentbehrliche Akt für eine Veränderung ihrer Stimmung und oft auch ihrer Lage hervorbringt.

Wir wollen zuerſt einen Blick in den Laden des Gewürzträmers werfen, wo es Morgens ſo voll war.

Jetzt drängen ſich die Käufer nicht mehr ſo an den Laventiſch; es kommt zwar hie und da noch Je⸗ mand, aber nicht mehr mit der Eile wie vor dem Eſſen; man plaudert ſogar gerne ein wenig mit dem Gewürzkrämer und ſeinen Commis. Dieſe finden nun auch Zeit, den Mägden des Quartiers, während ſie ihnen Zucker oder Pfeffer wägen, einige Schönheiten zu ſagen.

Der Commis des Gewürzkrämers iſt, ohne daß es den Anſchein hätte, außerordentlich verführeriſch. Sein Prinzipal gibt ihm übrigens das Beiſpiel. Welcher Schelm, welcher Rous, welcher Poſſenreißer iſt der Gewürzkrämer! Er weiß immer mit einem Witze zu erwiedern, und dieſer Witz iſt oft ſo kitzelig,