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1. Th. (1845)
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38 Verführen euch die Vergoldungen, die Malereien, die Verzierungen dieſes Reſtaurationsſaales, dieſe

anmuthig und kunſtvoll zuſammengelegte Shawls und

die Stoffe aller Art in dieſer Ellenwaarenhandlung, dieſe Halsbänder, Ketten und Stecknadeln in den Schaufenſtern dieſes Bijoutiers, die geſchmackvollen Hauben und Hüte und endlich dieſe hübſchen Geſichter in jenen Läden nicht?

Denn jetzt, wo Alles von Glanz und Licht ſtrahlt,

könnt ihr dieſe Frauenzimmer prächtig beobachten; ſie heften nicht mehr, wie im Laufe des Tages, ihre Augen auf die Arbeit, ſondern ſie blicken oft durch

die Fenſter und lächeln ſich dann bedeutungsvoll zu,

wenn ein ſchöner Herr vor denſelben ſtehen bleibt. Jetzt könnt ihr, ohne von den Vorübergehenden geſtoßen, gepufft und gedrängt zu werden, in der

Stadt umher ſpazieren. Nach dem Eſſen läuft man

ſeinen Geſchäften nicht mehr nach; man hat weniger Eile, läßt ſich Zeit, ſchlendert einher, bleibt vor den Läden ſtehen, kurz, man verfolgt ſeinen Weg nach Belieben. Der Fuhrwerke begegnet man nun auch nicht mehr ſo viele; wir ſprechen zwar nicht von den Herrſchaftskutſchen, Omnibus und Fiakern, ſondern von den Leiterwägen, Bauernwägen und Karren. Man ſieht zwar hie und da noch Frauenzimmer ſchnell laufen und ſich, weil ſie allein ſind, beeilen; auch einige Griſetten, die thun, als ob ſie ſich fürch⸗ teten, weil ihnen ein Herr folgt; aber das find Aus⸗ nahmen, Schatten, welche das Gemälde nur noch mehr hervorheben.