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der Geſellſchaft oft mit ungeduld erwarteten Worte: „Gnädiger Herr, es iſt aufgetragen!“
Nach dem Eſſen.
Die Stunde des Mittageſſens iſt, ſogar bei Leuten, die ſpät zu Tiſche gehen, herangerückt. Die Nacht iſt an die Stelle des Tages getreten und ſchon lange eilen Männer mit großen Stöcken, auf denen ſich oberhalb ein kleines Lichtchen befindet, durch die mit Gas beleuchteten Quartiers; vermittelſt ihrer Stöcke zünden ſie die Laternen an, die dann eine ſo ſchim⸗ mernde, blendende Helle verbreiten.
Jetzt hat Alles in dieſer Stadt, durch die man vor einigen Stunden die Runde gemacht hat, ein anderes Anſehen gewonnen.
Die Magazine, Läden, Kaffeehäuſer, Theater, Straßen, Gaſthöfe, Säle, Alles wird belebter und ſcheint ein neues Daſein zu beginnen. Die Menſchen glänzen bei dem ſelbſt erfundenen Lichte mehr als bei dem vom Himmel ſtrahlenden; das erſtere ver⸗ ſchafft oft eine trügeriſche Helle, die vortheilhaft für uns iſt, da wir nicht alle ſchön genug ſind, um beim Tageslichte betrachtet werden zu dürfen.
Nun könnt ihr, wenn ihr in dieſer langen Reihe gasbeleuchteter Boulevards und eleganter, lebhafter, bevölkerter Straßen ſpazieren geht, keine zehn Schritte machen, ohne daß euch die ſtrahlende Beleuchtung eines Ladens, eines Waarenlagers oder eines hauſes in's Auge fällt.


