Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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Um dieſe Zeit ſind die Gallionen wenig beſucht, die Gaſtwirthſchaften und Cafö's faſt verlaſſen; ihr ſehet wenige Leute vor den zur Schau ausgehäng⸗ ten Waaren der Läden ſtehen; ja ſelbſt die Modiſtin⸗ nen arbeiten, ohne aufzuſehen.

Die Zeit des Mittageſſens muß nahe ſein; be⸗ gnügen wir uns damit, daß wir in den prächtigen Saal eines reichen Capitaliſten treten, wo bereits eine zahlreiche Geſellſchaft verſammelt iſt, welche der Amphytrion heute bewirthet.

Da gibt es hübſche Frauen, ſtolze Toiletten, man weiß nicht, welcher von dieſen Damen man in Be⸗

ziehung auf den Reichthum des Stoffs und des Ge⸗

ſchmeides den Vorzug geben ſoll; auch Männer,

deren Anzug faſt ohne Unterſchied gleich iſt, wollen

ſich bemerklich machen; die Einen vergeſſen nicht, einige Worte von ihrem Reichthum, von dem glän⸗ zenden Amte, das ſie bekleiden⸗ fallen zu laſſen; die Worte:mein Schloß, mein Gut, mein Einfluß, mein Credit werden geſchickt in der Unterhaltung ange⸗ bracht. Andere, die weniger vom Schickſal begünſtigt ſind, ſchmeicheln ſich, es durch ihr Verdienſt, ihren Geiſt zu gewinnen und ſie quälen ſich manchmal ſehr ab, welchen zu zeigen, während diejenigen, die wirk⸗

lich ſolchen haben, ſich oft nicht die Mühe geben, ihre

Waare auszukramen. Vor dem Mittageſſen herrſcht in dieſer Geſell⸗ ſchaft ein kalter, ceremonieller, faſt ernſter Ton.

Die Damen muſtern ſich und becritiſiren die

Toilette einer jeden nach allen Theilen der Reihe

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