Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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ihr vielleicht den Abend zuvor als Roſenmädchen und Veſtalinnen geſehen habt und die von allem Dem nun nichts mehr ſind, in reiche Mäntel gehüllt, die Hände in den Müffen und über die Späße der Herren lachend, begegnen.

Das iſt ein ſchwacher Abriß von dem, was ihr Morgens in den Theatern finden werdet.

Ich könnte euch noch in jene Orte einfühsen, wo ſo viele Leute ihr Geld ſitzen laſſen, andere, Gewand⸗ tere, ſpielen, ohne welches zu beſitzen, den Gewinn einziehen, wenn einer auf ſie kommt, und Richts be⸗ zahlen, wenn ſie verlieren: eine feine Art, reich zu werden und ſicher zu ſpielen.

Ich könnte euch in die Antonius⸗Straße, das Vier⸗ tel der Bankiers, der Wechſelagenten, der Loretten und der Opernchoriſtinnen führen; in das Faubourg St. Germain, wo die alten Hotels und die glänzen⸗ den Equipagen zu Hauſe ſind; in das Palais⸗Royal, dieſen zauberiſchen Ort, von dem man in allen fünf Welttheilen ſpricht, weil auf der ganzen übrigen Welt Seinesgleichen nicht gefunden wird.

Aber vor dem Nittageſſen ſcheint das Palais⸗ Royal der Lobeserhebungen, die man ihm macht, nicht würdig. Um zu glänzen, müſſen alle die Läden bveleuchtet ſein; zur Tageszeit erhalten ſie

vom Himmel nur eine zweifelhafte Helle, die

manchmal nicht bis in den Grund des Magazins dringt.