Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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Sitzung mit einander ſchlagen. Aber keineswegs, ſie ſpeiſen vielleicht an einem Tiſche mit einander und ſind ganz gute Freunde; es iſt ſogar möglich, daß ſie ſich dutzen.

Man disputirt bloß im Juſtizpalaſte und unter der Halle. Geht ihr vor dem Eſſen in ein Kaffeehaus, ſo werdet ihr wenig Menſchen treffen: einige Pflaſter⸗ treter, alte Stammgäſte, leidenſchaftliche Liebhaber des Domino, die, ſobald ſie Morgens angekleidet ſind, in ihr gewöhnliches Kaffeehaus eilen; dieſe kom⸗

men oft vor den Journalen und beinahe immer, ehe

die Kellner Alles in Ordnung gebracht haben; ſie werfen einen unruhigen Blick um ſich, ſehen nach allen Liſchen und gehen durch alle Zimmer des Kaffeehauſes.

Ihr glaubt vielleicht, ſie ſuchen die Zeituugen, ſie ſeien ungeduldig, die neuen politiſchen Begeben⸗ heiten, den Geldcours oder die Critik über die am Vorabend neu aufgeführte Oper zu leſen? O nein, das beſchäftigt ſie nicht!.

Sie nehmen, wenn ihnen nichts Anderes übrig

bleibt, eine Zeitung in die Hand, ſtarren ſie an, ohne darin zu leſen, oder leſen, ohne zu wiſſen, was ſie leſen, denn ihr Auge iſt unaufhörlich auf die Thüre geheftet.

Endlich kommt ein anderer Müßiggänger; jetzt beleben ſich ihre Züge, eine gewiſſe höhniſche Freude malt ſich darin: ſie ſehen aus, als ob ſie in ihrem Innern dächten:Das iſt mein Mann! oder:Da kommt ein Opfer!

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