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der Aufſeher, die Alles überſchreien, um den Frie⸗ den herzuſtelleu, eure Ohren betäuben. Ja, dann würdet ihr mit Virgil ausrufen:
„Fuge littus avarum, fuge crudeles terrau!“
Und ihr hättet recht.
Wenn ihr aber auf die Altſtadt zugeht, ſo wer⸗ det ihr die Straßen des alten Paris, das heißt enge⸗ dunkle, kothige Gaſſen finden; überall ſtoßt ihr auf Gefährte, und außer einigen hübſchen Griſetten, die ſich in die ſchwarzen, von den Studenten bewohnten Häuſer ſchleichen, ſeht ihr nichts, was euren Blicken angenehm ſein könnte.
Wollt ihr in den Juſtizpalaſt eintreten?
Dort werdet ihr plaidiren hören, denn man plai⸗ dirt immer, unaufhörlich; je civiliſirter die Menſchen werden, deſto mehr ſtreiten ſie ſich; dieß iſt zwar ſehr traurig, aber es iſt wahr. In den alten Zei⸗ ten glich man die Zwiſtigkeiten mit Fauſiſchlägen aus oder überließ das Urtheil der Fügung Gottes, das war weit einfacher, als die Procedur der Ad⸗ vokaten.
Wenn ihr plaidiren hört, ſeid ihr ganz erſtaunt, daß die Männer, welche berufen ſind, die Richter aufzuklären, ſich durch Leidenſchaft, Zorn und Ent⸗ rüſtung leiten laſſen.
Wenn ihr zwei Advokaten ſich gegenſeitig be⸗ kämpfen hört, Zeuge ſeid, wie immer einer be⸗ müht iſt, die Falſchheit des andern zu beweiſen, und es oft ſpitzige Ausfälle dabei gibt, ſo glaubt ihr, dieſe beiden Herren werden ſich nach beendigter


