Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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1⁵

einer Blouſe und einer etwas ſchief ſitzenden Wütze von Otternhaaren, welcher ein ziemlich händelſüch⸗ tiges Aeußere hat, hält den Arbeiter mit den Wor⸗ ten an:Wo gehſt Du hin, Peter?

Schau', Du biſt es, Gravvuillet; arbeiteſt denn Du heute nicht! Machſt Du einen Blauen? Du lebſt auch recht in den Tag hinein...

Davon iſit jetzt nicht die Rede; geht es Dich Etwas an, wenn ich die ganze Woche ausruhe und am Sonntage erſt Nichts thue?

Ganz und gar nicht, thue, was Dir beliebt... aber ich habe Geſchäfte, ich bin in ein Haus be⸗ ſtellt. Adieu!

Einen Augenblick Geduld. Da ich Dich gerade unter vier Augen habe, mußt Du mir Rede ſtehen!

Ich habe keine Zeit, ſag' mir ſpäter, was Du von mir willſt, wir können ja nachher dort im Wirthshaus an der Ecke zuſammenkommen; ich ver⸗ ſichere Dich, ich habe Eile.

Der Mann mit der Blouſe ſtellt ſich vor den Schreiner, vertritt ihm den Weg, ſetzt ſeine Mütze noch ſchiefer auf's Ohr, ſo daß ſie faſt vom Kopfe herunterfällt, und ſchreit, die Stirne runzelnd, mit einer faſt wilden Stimme:Und wenn Du ſo Eile haſt, warum hältſt Du Dich denn alle Tage ſtun⸗ denlang in dem Gewölbe der Gemüſehändlerin, der Frau Cornvuillet, auf, deren Lochter, wie Du wohl weißt, ich die Cour mache? Warum äußerſt Du Dich dort ſo gallicht über mich, ſagſt, ich ſei ein Müßig⸗ gänger, ein Schlemmer und ſo weiter?