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einen faulen, liederlichen Trunkenbold zum Mann, der mich Alles thun läßt, das iſt eine Freude, hm!... Ach Gott! die Mädchen ſollten ſich wohl beſinnen, ehe ſie heiratheten!.. Aber, werdet ihr mir entgegen⸗ halten, es muß einmal ausgehen, wir ſind Alle ſterblich! Geben Sie mir alten, feuchten, abge⸗ lagerten.
„Bei uns iſt es anders,“ verſetzte eine junge, höchſt armſelig gekleidete Frau, die ein dreijähriges Kind an der Hand führt und ein noch jüngeres auf dem Arme hat. Wir haben keinen Heller im Ver⸗ mögen, verdienen kaum, was wir brauchen, aber wir lieben uns recht herzlich. Kommen Sie zu uns, dann können Sie ſich an dieſem Gemälde des Glückes weiden.“
„Dafür würde ich mich bedanken, das muß ein ſchönes Glück ſein!“ murmelt eine dicke Magd, in⸗ dem ſie den Ladendiener, der ſie bedient und nach der gewöhnlichen Manier frägt:„Brauchen Sie ſonſt noch Etwas?“ mit feurigen Augen anblickt.
Wir wollen übrigens den Gewürzkrämer bei ſei⸗ nem Geſchäfte laſſen, er ſoll ſeine Commis ſchelten⸗ weil ſie nicht flink genug bedienen, und mit ſeiner Frau hadern, weil ſie fünf Minuten braucht, um auf einen Fünffrankenthaler herauszugeben.
Wir gehen in einiger Entfernung in einen Kram⸗ laden hinein. Dort finden wir zwei ſteife Ladenjung⸗ fern mit ernſter Miene und geſenkten Blicken; ihr


